Olympische Spiele London 2012

Als moralische Unterstützung für Roger Kluge nach London

Die Olympischen Spiele sind vorbei und wir sind wohl behalten zurückgekehrt.Velo_Olympia.jpg

Es war eine tolle Erfahrung bei den Spielen dabei gewesen zu sein und einen Einblick in das Leben eines Olympioniken zu bekommen.

Am ersten Tag meines Besuches in London durfte ich das Olympische Dorf besichtigen. Die Athleten dürfen Familienmitglieder und Freunde anmelden und mit der richtigen Karte um den Hals wird einem der Einlass gewährt. Um die Sicherheitskontrollen kam man nicht herum, aber das war auch in Ordnung. Das Dorf an sich war gar nicht so groß, wie ich erwartet hatte. Jede Nation hatte seine Häuser, die durch Fahnen gekennzeichnet waren. Außerdem gab es eine Poliklinik, eine Essenshalle, ein Internetcenter und gleich nebenan ein riesiges Shopping Center. Kernstück des Dorfes war die riesige „dining hall“, in der täglich alle Athleten (ca. 10 000) zu jeder Zeit essen gehen konnten.

Die Appartments der Athleten waren eher spartanisch eingerichtet. Zwei Betten, ein Kleiderschrank und zwei Nachttische, das war´s. Auch das gemeinschaftliche Wohnzimmer bestand aus einer Couch und einem Fernsehr. Was braucht man denn auch mehr?

Am zweiten Tag wurde London erkundet. Die Stadt war absolut im Olympiafieber. Überall war man von Fahnen, Olympischen Ringen und Schildern mit „London 2012“ umgeben. Es waren viele, viele Menschen unterwegs, aber die Strassen waren, für Londoner Verhältnisse leer. Ganz ungewöhnlich war auch die Sonne, die uns den gesamten Tag begleitete.

Am Samstag und Sonntag standen die Wettkämpfe des Omnium auf dem Programm, für die ich angereist war. Das Velodrom war eine tolle Arena, prall gefüllt und tolle Stimmung.

Meine Freundin Johanna und ich waren mit Fahnen und Halsbonbons ausgestattet um meinen Freund Roger ordentlich anzufeuern.

Der Omniumwettkampf war spannend bis zum letzten Rennen. Roger hat das Punktefahren überlegen gewonnen, persönliche Bestzeiten auf 4km und 1 km gefahren und ein super Scratchrennen abgeliefert. Eine kleine Unaufmerksamkeit während des Ausscheidungsfahren kostete ihn die Medaille. Es war sehr ärgerlich, aber er konnte mit seiner Leistung trotzdem zufrieden sein. Der 4. Platz ist für jeden Sportler wirklich unddankbar und enttäuschend, aber auch das muss man erstmal schaffen. Es war mehr als knapp und das letzte Quentchen Glück hat am Ende gefehlt. Es klappt halt nicht bei jeder Olympiade.

Am Abschlusstag waren Roger und ich auf die MS Deutschland zum Abendessen eingeladen. Die Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen.

Am nächsten Tag ging es wieder nach Hause und die Spiele waren beendet.

Wer ein paar Bilder sehen möchte, kann diese auf unserer Facebookseite begutachten.

Ich freue mich auf Rio in 4 Jahren!=)