SEchstagerennen Kopenhagen

Frischlinge treffen auf alte Hasen

Auch in diesem Jahr hatte ich wieder viel Freude an Kopenhagen. Ich habe das Rennen mit einer gut gemischten Truppe absolviert. Achim Burkart und Nico Heßlich, zwei Neulinge im Sechstagegeschäft und Andreas Müller und Marcel Barth, zwei alte Hasen.IMG_0057.JPG

Von keinem der Vier wurde das Treppchen erwartet, aber jeder konnte sich in Einzelrennen zeigen und gewinnen. Kopenhagen hat immer gute Ideen und glänzt mit neuen Radrennen. Dieses Jahr stand ein dänisches Ausscheidungsfahren auf dem Programm, sowie eine 2km Mannschaftsverfolgung. Traditionell und typisch für Kopenhagen ist das Handicaprennen am Montag Abend, welches Marcel nach einem harten Kampf mit seinem Partner für sich entschieden konnte.

Das Finale war mehr als spannend. Um dem Sieger festzustellen, war eine Entscheidung der UCI notwendig. Robert Bartko und Marcel Kalz waren eine Runde voraus. Michael Morkov und Alex Rasmussen hatten es in der letzten Runde geschafft ans Feld heranzufahren, auf dem Zielstrich sozusagen. Die UCI entschied allerdings, dass der Rundengewinn nicht gewertet werden konnte und somit hießen die Sieger Robert Bartko und Marcel Kalz. Andi Müller wurde mit seinem Partner Andreas Graf 4. Ein super Ergebnis!

Dienstag um Mitternacht ging es mit dem Auto wieder nach Hause. Damit war die Sechstagesaison beendet. Jetzt heißt es warten, bis es im Oktober wieder los geht.

Ich hatte wirklich viel Spaß und habe die Woche wirklich genossen. Zu meinem Bedauern müssen wir ab der nächsten Saison auf Marcel Barth verzichten. Er beendet seine Karriere und stellt das Rad in die Ecke. Er wird uns allen sehr fehlen. =(